Geschichte

La Messardière
ein historischer Name

Der Name von‚ de la Messardière’ ist nicht nur der Name dieses 5-Sterne Schlosshotels in Saint Tropez. Er geht de facto auf die Zeit von Charles Martel zurück und wurde schon im Jahre 640 durch verschiedene Allianzen mit dem französischen Königshaus in Verbindung gebracht, erst mit den Karolingern, später mit den Kapetingern.

Der Wandel vom Schloss
zum Schlosshotel in Saint Tropez…

Das Schloss ist daraufhin mehrmals verkauft worden und war erneut kurz vorm Verfallen. Weit abgelegen und vollkommen ungeschützt oben auf dem Hügel gelegen, wurde das Schloss ein Ort für Landstreicher und Diebe… Die Einwohner von Saint Tropez glaubten sogar Gespenster zu sehen… Esoteriker verspürten positive und negative Energien an diesem geheimniserfüllten Ort… Im Jahre 1989 wurde das Schloss unter der Leitung von J.C Rochette, Chefarchitekt des staatlichen Denkmalschutzes, fachmännisch renoviert und auch wesentlich vergrößert.

Unter der Leitung des General Manager Alexandre Durand-Viel erlebt das Schlosshotel Château de la Messardière, das 1992 von einer französischen Gruppe übernommen worden ist, eine zweite Blütezeit. Die Symbolik der Zypressen, die es nun schützend umrahmen, sind fortan ein Garant für die Ewigkeit…

Das Wappen
des Château de la Messardière

Durch mutige Waffentaten und höfische Ehrenzeichen hatte sich der Lehnsherr de la Messardière verdient gemacht und im Jahre 1669, anlässlich der Hochzeit von seiner Tochter Renée de la Messardière mit dem Grafen Léonor Le Brun ist das Wappen der Dynastie entworfen worden. Heute schmückt dieses Wappen das Eingangstor des Schlosshotels:
Silberne Waffen mit Zickzackornamenten umgeben von drei Sandamseln zeigen die Devise „Victor et Inermis“ d.h. Sieger sogar entwaffnet…

Internationale Ausstellungen
in der Kunstgalerie

Victoire de la Messardière stellt ihre kunstvollen Werke überall in der Welt und selbstverständlich auch in dem Schloss ihrer Ahnen aus.
Auf den Wänden des Schlosses und der „Museumgalerie“ hängt die permante Ausstellung der Werke von Victoire, auch diejenigen, welche durch die Tarotkarten von Oswald Wirths inspiriert wurden. Zusätzlich werden noch Wechselausstellungen von namhaften internationalen Künstlern angeboten.

> Kunstgalerie

Ein faszinierendes
Schicksal

Das im 19. Jahrhundert erbaute Schloss schenkte man Anfang des 20. Jahrhunderts dem Offizier Henry Brisson de la Messardière als Geschenk anlässlich seiner Hochzeit mit der jungen Künstlerin und Musikerin Louise Dupuy Angeac. Das Paar hatte sieben Kinder und verlebte viele glückliche Jahre mit langen Ausritten und harmonischen Klavierabenden auf dem Schloss bis zum plötzlichen und zu frühen Tode von Henri. Ein wirtschaftlicher Ruin drohte. Doch die junge und dynamische Witwe entschloss sich, aus ihrem Schloss ein Schlosshotel für bedeutende Persönlichkeiten zu machen. In den 20er Jahren wurden rauschende Feste in den prächtigen Sälen des Schlosses gefeiert. Leider verstand Louise nichts vom Management und das Hotel ging langsam Pleite.